
Ein spontaner Entschluss, die Laufschuhe geschnürt – und schon ging es los. Nach 40 Minuten Fahrt mit Bim und U-Bahn stand ich im Wiener Donaupark. Was mich dort direkt erwartete: Eine herrlich entspannte, fast familiäre Atmosphäre, die jegliche Startnervosität sofort verfliegen ließ.
Wie eigentlich fast immer war der erste Kilometer zäh. Der Körper sträubt sich kurz, der Puls sucht seinen Rhythmus, und der Kopf fragt sich, warum man sich das freiwillig antut. Dazu kam die Sorge vor dem recht verwinkelten Kurs im Donaupark – verlaufe ich mich hier am Ende noch? Völlig unbegründet. Die Organisation war top, überall standen gut platzierte Streckenposten, die den Weg glasklar wiesen.
Das Ergebnis im Ziel:

Ein kleiner Dämpfer fürs Ego bleibt allerdings: Das innere Annehmen der M70 fällt mir zugegeben noch etwas schwer. Aber die Zahlen auf dem Papier ändern nichts am Gefühl auf der Strecke – und das war heute durchweg stark.
Der vielleicht wichtigste Punkt hat aber gar nichts mit der AK und der Zeit zu tun: Die Hüfte hat gehalten. Nach der neuerlichen Diagnose “Lumboischialge”: Das Übungsprogramm mit meinem Physio ist hart, aber es wirkt. Und danke an den Veranstalter für die gute Organisation und das ausgezeichnete Buffet.

Homepage des Veranstalters : Sri Chinmoy Marathon Team
Laufen ist Leben und Triathlon eine willkommene Abwechslung, passionierter Marathoni (53x) und Ironman (7x), österreichischer Meister Halbdistanz 2018 (AK60) und olympische Distanz 2021 (AK65). Hawaii Finisher 2022